Mir ist aufgefallen, dass der GPSMAP 67 die Tracks möglicherweise nicht richtig speichert und somit teilweise große Teile einer Tour oder Aktivität zur späteren Auswertung nicht gespeichert werden.
Ich habe Aufzeichnungsfrequenz von 1 Sekunde/1 Punkt eingestellt. Es müssten also 3600 Punkte/Stunde aufgezeichnet werden und damit höchstens 19999 Punkte. Bei 19999 Punkten wird der Track auch automatisch gespeichert, jedoch ist die Firmware/Software beim Garmin GPSMAP 67 offenbar dahingehen fehlerhaft, dass, wenn der Track mit 19999 Punkten voll ist, automatisch keine neue Trackdatei angelegt wird, in der dann praktisch die Punkte 20000 - 39999 usw. gespeichert werden. Das bedeutet, werden mehr als 19999 Punkte aufgezeichnet gehen alle darüber hinausgehenden Punkte verloren.
Ist kein Unterschied, ob man "Speichern wenn voll" (19999 Punkte) oder "täglich speichern" einstellt. Alles was über 19999 Punkte geht wird nicht gespeichert. Erst wenn man das Gerät ausschaltet und wieder neu einschaltet wird offenbar automatisch eine neue Datei im GPSMAP 67 angelegt, in der dann wieder Trackpunkte ab dem Wiedereinschalten gespeichert werden. Die Punkte zwischen 19999 und Wiedereinschalten sind jedoch offensichtlich definitiv verloren. Damit ist das GPSMAP für längere Touren, bei denen ein möglichst genauer Track aufgezeichnet werden soll, unbrauchbar/unzuverlässig.
Vielleicht können die GPS67-Nutzer hier im Forum das mal überprüfen. Entweder bei einer längeren Tour/Fahrt oder das GPSMAP 67 bei sekündlicher Aufzeichnung 5,55 Stunden aufs Fensterbrett legen bis mehr als 19999 Punkte aufgezeichnet worden sind.
Beiliegend ein Beispiel: Track vom GPSMAP67 und ein vollständiger Track von einem selbstgebauten Logger mit u-blox ZED-F9P. Beide Geräte liefen die gesamte Zeit. Beim GPSMAP 67 war nach 19999 Punkten Schluss.

