800er in Sicht ?

Hallo zusammen
Bin gerade am überlegen mein Etrex Touch 35 gegen ein Oregon 700 zu ersetzten, da ich mit der Displayauflösung nicht so ganz einverstanden bin.
Mir ist das allerdings schon so oft passiert das ich was gekauft habe und einen Monat später das Nachfolgemodell rauskam.
Klar kann keiner in die Zukunft blicken, aber ich denke dieses Jahr könnte es soweit sein und Garmin stellt den Nachfolger vor.
Wie seht ihr das?

Gruß
  • Eine Möglichkeit ist auch, dass nichts mehr kommt.
    - BaseCamp liegt im Sterben und ohne ein richtiges Planungstool machen die Geräte nur halb so viel Sinn.
    - Fürs Radfahren gibt es die edge-Serie.
    - Viele Wanderer/Geocacher benutzen lieber ein Telefon.
    - extremere Outdoor Aktivisten benutzen lieber das gpsmap.
    Wer soll noch ein Oregon800 kaufen?

    Ich bin mit meinem Oregon600 im Warte-Modus. Das Gerät hat so viele Bugs, dass ich gerne etwas anderes hätte. Mir wiederstrebt es aber zutiefst, ein Garmin zu kaufen, nur weil das alte Garmin verpeilt ist. Eigentlich eine clevere Geschäftsidee: halbgare Geräte verkaufen, nicht weiterentwickeln und dann einen schönen Nachfolger präsentieren. Der aber womöglich genauso verbuggt ist.
    Ich weiß nicht, wie es um den Oregon700 steht, würde den gerne einmal testen, ob der die Bugs vom 600er auch noch hat. Aber das Experiment ist mir zu teuer, daher kaufe ich den nicht. Also doch nicht clever die Geschäftsidee.

    @Garmin Friedensangebot: Wenn es einen 800er geben sollte, schickt mir einen zu und ich übernehme die Qualitätssicherung, indem ich die Bugs finde. Meine ich durchaus ernst.
  • Selbst wenn ein Nachfolgemodell anstehen sollte, würde ich lieber zum meist weitgehend gereiften Vorgänger greifen. Es sei denn, du möchtest dich als Beta-Tester betätigen.

    Und, Basecamb wird noch lange auf Windows-PC nutzbar sein, so wie Mapsource-Fans heute noch mit dem Programm arbeiten. No panic!
  • Bei einem neuen Modell besteht die Chance, dass Garmin Personal bereitstellt und Fehler behebt.
    Bei alten Geräten ist der Zug abgefahren und man muss mit den Bugs leben.
  • Schade, habe gerade die Gelegenheit verpasst bei Decathlon das 700er zu kaufen.
    Die haben das heute für 269,90 rausgehauen, war aber online schnell weg.
    Hätte noch ne 60€ Geschenkkarte gehabt, nun ja.....
  • Bei einem neuen Modell besteht die Chance, dass Garmin Personal bereitstellt und Fehler behebt.
    Bei alten Geräten ist der Zug abgefahren und man muss mit den Bugs leben.


    Am Beispiel des alten Montana gemessen stimmt die Theorie aber nicht. Da gab es vor nicht allzu langer Zeit noch ein Fehler behebendes FW-updste. Wobei diesen Fehler bis dahin niemand bemerkt oder moniert hatte.
  • Am Beispiel des alten Montana gemessen stimmt die Theorie aber nicht. Da gab es vor nicht allzu langer Zeit noch ein Fehler behebendes FW-updste. Wobei diesen Fehler bis dahin niemand bemerkt oder moniert hatte.


    Ich kenne nicht alle Geräte. Mein Oregon 600 macht folgende Dinge:
    - ein angeschlossener Garmin-Speedsensor vernichtet die komplette Reisecomputerstatistik, weil mit dem Sensor keine Pausen erkannt werden
    - Ein Reset nach dem Trackabspeichern bewirkt einen verzögerten Start
    - Kurzbefehle werden nicht richtig gespeichert.
    - Die Option "Höhe automatisch korrigieren" verursacht beim Starten besonders schlechte Höhenwerte.
    - Bei Gemischten Routen" kann es vorkommen, dass "Entfernung zum Ziel" utopische Werte anzeigt.
    - Es gibt keine Fehlermeldung, wenn eine Route zu groß ist.

    Kein Fehler, aber:
    - Das Thema Routen ist Bedienerunfreundlich. Hier könnte vieles vereinfacht werden, insbesondere, wenn mit BaseCamp weiter gemacht werden würde. Erst BaseCamp ermöglicht den vollen Funktionsumfang bei den Routen. Aber so wie es aussieht, ist bei den neuen Geräten alles so, wie beim ollen Oregon550. Anscheinend sogar beim neuen Flaggschiff, dem gpsmap66.
    - Eine vernünftige Trackdarstellung wird einfach nicht umgesetzt. Es gibt keine optische Richtung, keine vernünftige Farbe, die Kundenwünsche werden ignoriert.
    - Diese beiden Punkte betrifft alle Outdoorgeräte. Statt hier weiter zu machen, entwickelt Garmin zig Uhren, edges und was weiß ich noch alles. Da scheint noch Geld gemacht werden zu können, die Outdoorgeräte sterben.

    BaseCamp hat ja auch noch etliche Macken.....

    Mir wäre es lieber, die Outdoorgeschichte würde weiter gehen. Aber so, wie es aussieht wird hier nur noch das allernötigste gemacht.
  • Im Bekanntenkreis beobachte ich, dass eher auf das Telefon gesetzt wird. Leute, denen ich vor ein paar Jahren den Kauf eines Outdoorgerätes empfohlen habe, benutzen es kaum noch, Stattdessen wird mir komoot, kurviger etc. präsentiert. Die Bedienung dieser Apps ist tatsächlich wesentlich einfacher, schneller und Fehler nicht so offensichtlich. Aber lange nicht so flexibel, wie Garmin.
    Apps sind wie WordPad, Garmin ist wie VI-Editor.
  • Wobei dasO600 ja wesentlich jünger ist, als das Omtana 600, welches ordentlich funktioniert auch wenn es nicht si chic aussieht.
    Denke, es liegt auch daran, dass spätere Geräte einfach mit zu vielen, vlt oft unnötigen Funktionen bepackt wurden. Dazu kommt, dass viele Käufer viele Probleme mit den Geräten hatten, weil diese eben anders ticken als ein Autonavi.
    Mit BC ist's nicht viel anders. Mir genügt es so wie es ist.
    Aber lassen wir's. Gehört nicht hier her.

    Schönes WE
  • Für meine Aktivitäten habe ich im Augenblick auch nichts besseres gefunden, als das Oregon plus BaseCamp.
    Ich finde es schade, dass offensichtlich nicht richtig in dieser Richtung weiter gemacht wird.
    Daher meine Befürchtung, dass es keinen Nachfolger des Oregon geben wird. Ich fände es große Klasse, wenn ein deutlich verbessertes Oregon xxx herauskäme.
  • Habe jetzt mehrfach hin und her überlegt und mir nun ein GPSMAP 66st gekauft.
    Die Tastenbedienung finde ich gerade bei Regen deutlich dem Touchscreen überlegen.