Ansage und Akku

Former Member
Former Member
Hallo, ich bin neuer Besitzer eines 2460 LMT. Zuvor hatte ich ein TomTom Go 500. Nun ist ja bei Garmin einiges anders als bei TomTom.Auf kurzen Strecken benutzte ich mein Go 500 immer ohne Ladekabel. Dabei verhielt sich das Gerät genauso als mit Kabel.
Wenn ich mein Garmin ohne Ladekabel benutze, ist die Ansage so leise, dass ich fast nichts verstehe und kann mein Radio nicht laufen lassen. Benutze ich das Garmin mit Kabel, ist die Ansage so laut, dass ich die Lautstärke herunterregeln muss. Ist das beim Garmin normal oder ist das Gerät defekt. Auch scheint mir der Akku nicht OK zu sein.
Nach nun mehrmaligen Laden und Entladen ist der Akku nach 2 Stunden leer ,3 Stunden werden angegeben. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

mit freundlichen Grüssen
Norbert
  • Meiner vom ASUS-NB, Kaufdatum 26.07.2006, löppet nach wie vor ohne merklichen Kapazitätsverlust. Zu Hause wird das W1J nur mit Netzteil bei entnommenen Akku betrieben, bei Nichtgebrauch des Akkus wird dieser ca. 1* im Vierteljahr aufgeladen (falls ich es nicht vergesse :o).
  • Ich habe hier Lithium-Batterien einer Sony-Videokamera, welche satte sieben (!) Jahre alt sind. Nennenswert Kapazität haben die Dinger nicht verloren.


    Nicht schlecht. Der Akku meiner Sony Videokamera (eine TVR11e) machte nach 3 Jahren ziemlich schlapp. Vollgeladen zeigte die Kamera eine Restlaufzeit von ca. 60 Minuten an, nur um nach ca. 5 Minuten Filmen auf "Achtung, Akku fast leer" zu springen. Auch der Akku meines Lenovo T500 ist bereits nach 2 Jahren auf 60% seiner Kapazität gefallen, obwohl die Ladeautomatik so konfiguriert ist, dass erst ab 80% Ladezustand geladen wird und bei 95% Ladestand das Laden beendet wird. Der Akku machte also nur sehr wenige Ladezyklen mit. Ich rechne deshalb nicht mit einer besonders langen Lebensdauer des Akkus meines 2460.
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    [...]

    obwohl die Ladeautomatik so konfiguriert ist, dass erst ab 80% Ladezustand geladen wird und bei 95% Ladestand das Laden beendet wird. Der Akku machte also nur sehr wenige Ladezyklen mit

    [...]



    Autsch, das mögen die Dinger gar nicht und ist die reinste Quälerei.

    Wie ich weiter oben andeutete, bilden sich beim Laden und Entladen Kristalle. Und je voller und leerer der Energieriegel ist, desto größer werden diese Kristalle. Und desto größer ist die Beschädigung des Separators.

    Idealerweise lädt man bei 40 %, spätestens bei 30 % nach und beendet das Laden bei 80 % (flach zyklen, siehe weiter oben). Das ist natürlich nicht sonderlich praxisgerecht. Aber es ist nicht verkehrt (und relativ leicht zu realisieren), wenn man niemals unter 30 % entladen läßt.

    Aber das Ding ständig auf über 80 % zu halten, macht jede Lithium-Batterie relativ schnell platt, da die Kristalle alle Zeit der Welt haben, um die Separatoren zu perforieren.

    Es ist natürlich immer eine Frage der Qualität der verwendeten Zellen. Da gibt es von den Herstellern eben unterschiedliche Angebote. Sehr hochwertige Zellen, bestehend aus sehr reinem Lithium und hochwertigen Separatoren, stecken tatsächlich 1000 Zyklen weg (ist z. B. bei den Äbbl-Notebooks eingebaut), die billigsten Varianten machen schon nach 200 oder 300 Zyklen schlapp. Ein Zyklus ist ein Ladevorgang von ganz leer zu ganz voll. Wird also bei 50 % ganz aufgeladen, hat man einen halben Zyklus „verbraucht“. Man kann also z. B. 500 volle oder 1000 halbe Zyklen laden.

    Nach offizieller Definition gilt eine Lithium-Batterie als verschlissen, wenn sie vollgeladen noch 70 % ihrer Nennkapazität hat.

    Grüße

    Kalani
  • Idealerweise lädt man bei 40 %, spätestens bei 30 % nach und beendet das Laden bei 80 % (flach zyklen, siehe weiter oben). Das ist natürlich nicht sonderlich praxisgerecht. Aber es ist nicht verkehrt (und relativ leicht zu realisieren), wenn man niemals unter 30 % entladen läßt.


    Das "praxisgerecht" ist genau das, was in der Praxis dann auch die Lebensdauer des Akkus bestimmt. Was bringt mir ein Akku, der nur 60% geladen ist? Da nehme ich mein Notebook aus der Dockingstation und nach einer Stunde ist der Akku leer. Und die Möglichkeit das einzustellen habe ich bei den meisten Geräten ja nicht einmal. Sobald ich z.B. das 2460 zu dem verwende, für was es gedacht ist (Routenplanung im Auto), wird der Akku vollgeladen und nach Entnahme findet keine Entladung statt. Also macht man in der Praxis genau das, was den Akku am schnellsten zerstört. Aber sag mir, wie man das vermeiden soll. Das kann man nämlich nicht, also ist eine solche Konstruktion doch eigentlich eine Fehlkonstruktion. Im normalen Betrieb wird der Akku zerstört, gleichzeitig kann er aber nicht gewechselt werden.
    Akkus sind einfach Verschleißteile, weshalb es meiner Meinung nach unsinnig ist, diese fest einzubauen, wenn ein Gerät für eine längere Benutzungsdauer gedacht ist. Und ein Gerät mit 30 Jahren Kartenupdate, sehe ich als ein solches. Bei einem fest eingebauten Akku sollte der Hersteller wenigstens einen Wechsel zu fairen Preisen anbieten. Allerdings kann ich mich hier nicht über Garmin beschweren, denn ich habe keine Ahnung, was das kostet. Weiß das jemand?
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Nun, das trifft auf Navis zu. Die meisten solcher Kleingeräte sind indes dafür bestimmt, eben fern einer externen Stromquelle auf Batteriestrom zu funktionieren. Und aus diesem Grunde greife ich nur zu Geräten, dessen Batterien entweder austauschbar sind oder eine sehr lange Batterielaufzeit haben, um den Energieriegel nicht zu strapazieren.

    Wenn die Batterie im Navi hops geht, ist es weniger tragisch. Das Gerät erfüllt den ihm zugedachten Einsatzzweck selbst ohne Batterie. Im Auto ist es an den Strom angeschlossen. Und die Outdoor-Navis laufen nicht ohne Grund gleich mit herkömmlichen AA-Batterien (auch aufladbar). Und was hilft eine austauschbare Batterie beim 2460, wenn es in fünf oder zehn Jahren keine solche Batterie in der benötigten Bauform mehr gibt?

    Natürlich ist es in jedem Fall suboptimal, wenn eine Batterie nicht vom Nutzer ohne Werkzeug und technischem Verständnis austauschbar ist. Beim Navi drücke ich da gerade so ein Auge zu, aber bei anderen Geräte, wie z. B. mobilen Spielkonsolen (PSP Vita, Batterie fest eingebaut) ist das bei mir ein KO-Kriterium.

    Grüße

    Kalani