Ansage und Akku

Former Member
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Hallo, ich bin neuer Besitzer eines 2460 LMT. Zuvor hatte ich ein TomTom Go 500. Nun ist ja bei Garmin einiges anders als bei TomTom.Auf kurzen Strecken benutzte ich mein Go 500 immer ohne Ladekabel. Dabei verhielt sich das Gerät genauso als mit Kabel.
Wenn ich mein Garmin ohne Ladekabel benutze, ist die Ansage so leise, dass ich fast nichts verstehe und kann mein Radio nicht laufen lassen. Benutze ich das Garmin mit Kabel, ist die Ansage so laut, dass ich die Lautstärke herunterregeln muss. Ist das beim Garmin normal oder ist das Gerät defekt. Auch scheint mir der Akku nicht OK zu sein.
Nach nun mehrmaligen Laden und Entladen ist der Akku nach 2 Stunden leer ,3 Stunden werden angegeben. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

mit freundlichen Grüssen
Norbert
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Problem ist nur, daß das Teil dann vergesslich wird! Es wäre daher schon zu begrüssen, könnte man den Akku SELBER wechseln.
    Was kostet denn so eine Klappe?
    Zahle freiwillig 20 Euro mehr für Gerät MIT.
    Denn der Profi-Tausch ist s...teuer.
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Nun, was ich selber mehrfach festgestellt habe, kann mir keiner mehr nehmen.


    Ich habe auch den Grund Deiner Feststellung erwähnt. Die Batterieanzeige, welche den Effekt der besser werdenden Li-Batterie vorgaukelt. Chemisch-physikalisch ist es so, wie ich geschrieben habe.

    Grüße

    Kalani
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Ich mache die Laufzeiten nicht an Anzeigen aus. Die lügen eh.
    Die Dinger (Akkus) laufen SPÜRBAR (!) länger, als zu Beginn.
    Mithin konnte mir keine Anzeige etwas vormachen
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Nein, das ist bei diesen Batterien schon alleine wegen deren Chemie absolut unmöglich.

    Ich möchte jetzt hier keine Vorlesung über Batteriechemie halten, aber bei Lithium-Energieriegeln ist es so, wie ich sage und es bei Battery University nachzulesen ist.

    Ganz kurz ausgedrückt ist es so, daß das Lithium beim Laden und Entladen kristalline Strukturen bildet (je voller und je leere die Batterie ist, desto größer werden diese Kristalle, deshalb flach zyklen). Und diese Strukturen zerstören nach und nach die Separatoren (extrem dünne Folien meist aus Teflon, welche als Isolator zwischen den Wicklungen dienen). Die Separatoren werden dadurch löchrig und verlieren deswegen ihre isolierende Wirkung, was den Innenwiderstand der Batterie steigen läßt. Die nutzbare Kapazität sinkt.

    Und der Zerfall der chemische Zusammensetzung in diesen Batterien beginnt in dem Augenblick, in welchem man sie „zusammenrührt“ und in die Batterie einbaut. Und dieser Prozess ist nicht umkehrbar, somit gibt es kein Training dieser Art von Batterien!

    Noch was: Lithium ist sehr reaktionsfreudig, besonders mit Sauerstoff. Deswegen sind solche Batterien luftdicht. Wird die Batteriehülle beschädigt, sollte man sich schleunigst aus dem Staub machen, da der Luftsauerstoff dafür sorgt, daß das Lithium mit hellgelber Flamme sehr heiß verbrennt. Aus diesem Grunde müssen Geräte, die solche Batterien eingebaut haben, sehr sorgfältig behandelt werden. Sollte ein derartiges Gerät runtergefallen sein, empfehle ich, es erst mal für 30 Minuten an einer sicheren Stelle abzulegen und zu warten.

    Lithiumbatterie sind Mimosen, also nicht in der Hitze und nicht in der Kälte lassen.

    Aber wenn Du der Meinung bist, alle Fachleute lägen falsch, dann möchte ich Dir Deine (falsche) Meinung nicht nehmen.

    Grüße

    Kalani
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Dann kann ich also Fachhandelsrat, Bedienungsanleitungen usw. getrost ignorieren?
    Soll mir recht sein, dann lade ich also einfach immer nach und kann unterstellen, daß der neue Akku (falls nicht sofort auf max Nutzungszeit laufend) defekt ist.

    Macht es noch befremdender, daß so ein vorprogrammierter Exitus fest eingebaut wird, statt wechselbar zu sein.
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Moin Z'samm!

    Ich kann KALANI_KEO nur zustimmen. LiPo-Akkus sind mit Vorsicht zu genießen. Ich war dabei, als ein 6-Zeller mit 4000mAh nach einem Modellheli-Absturz abfackelte. Bloß nicht mit Wasser löschen, das verschlimmert nur noch alles!!! In Ruhe abfackeln lassen - In den Navis sind ja viel kleinere LiPos verbaut, aber wenn der Akku abbrennt kann tatsächlich ergeblicher Schaden in der Wohnung/Auto entstehen.

    Grusel
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Dann kann ich also Fachhandelsrat, Bedienungsanleitungen usw. getrost ignorieren?


    Ja.

    Soll mir recht sein, dann lade ich also einfach immer nach und kann unterstellen, daß der neue Akku (falls nicht sofort auf max Nutzungszeit laufend) defekt ist.

    Macht es noch befremdender, daß so ein vorprogrammierter Exitus fest eingebaut wird, statt wechselbar zu sein.


    Die Lithium-Batterien sind, wenn hochwertige Zellen verwendet werden (Sony hat da sehr gute Zellen im Programm), relativ haltbar. Fünf Jahre sollten kein größeres Problem darstellen. Fünf Jahre sind gerade bei technischem Kram mit erdgeschichtlichen Zeiträumen zu vergleichen. Ein fünf Jahre altes Mobiltelefon, eine fünf Jahre alte Kamera und ein fünf Jahre altes Navi sind regelrechte Dinosaurier. Die Geräte werden also schneller ausrangiert, als die Batterie verschlissen ist.

    Grüße

    Kalani
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Von den 5 theoretischen Jahren erlebte ich diese Lebensdauer bisher nur 1x.
    Ansonsten waren Notebookakkus regelmässig nach ca 11 Monaten platt und die vom Navy schwächelten spätestens nach ca. 18 Monaten.
    Mit 5 Jahren könnte ich ja leben.
    Ich brauche nicht alle 5 Jahre ein neues Gerät, zumal sich die Navis nicht wirklich verbessert haben.
    Mit meiner 7 Jahre alten Leica schlage ich so manche hochmoderne Kamera um Längen.
    Ich kaufe nicht neu, nur weil mir irgendwelche Leute oder Werbung etwas aufschwätzen wollen. Daher habe ich einen 12 Jahre alten Rucksackfernseher und bin nicht so bekloppt, für ein Handy über 800 Euro zu zahlen, nur um weisse Kopfhörer tragen zu dürfen.
    Mein Streetpilot ist nun über 6 Jahre alt und weist den Weg auch noch klasse.
    Mit der richtigen Karten-Software (die natürlich nicht mehr zu bekommen ist) wäre das Teil sogar noch besser, als manch ein neues Gerät.
    Alt sind Geräte nur, weil wir es zulassen, uns aufschwätzen zu lassen, was "man" heute braucht.
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Bei Notebooks ist es eher der Nutzer, der dafür sorgt, daß die Batterie in die Binsen geht. Ist das Notebook am Netz in Betrieb, Batterie raus. Dann klappt's auch mit deren Lebenserwartung.

    Lithium-Batterien sind wirkliche Mimosen, die sehr sorgsam behandelt werden müssen. Jegliche Fehlbehandlung, sei sie auch noch so gering, wird sofort mit einem unumkehrbaren (!) Kapazitätsverlust „bestraft“.

    Ich habe hier Lithium-Batterien einer Sony-Videokamera, welche satte sieben (!) Jahre alt sind. Nennenswert Kapazität haben die Dinger nicht verloren.

    Grüße

    Kalani
  • Former Member
    0 Former Member over 13 years ago
    Junge, was habe ich alles versucht. Ladung auf nur 80% und dann raus. Sogar im Kühlschrank aufbewahrt. Aber egal was ich machte, ob im Gerät gelassen, ausgebaut oder Kühlschrank, die Dinger waren meist nach 16 Monaten defekt und wurden von der Ladeelektronik nicht mehr erkannt (mehrere Notes).
    Jetzt dann auch noch die Krankheit, daß einige Hersteller damit beginnen, den Akku FEST in einem Notebook zu verbauen. Na Klasse!
    Natürlich habe auch ich Geräte (Handy), da lebt der Akku schon 7 Jahre.
    Ich weiss den Grund einfach nicht und fände es schön, könnte man die Teile selber tauschen.
    Ob Fremdhersteller oder Original, bisher war ich nie richtig glücklich mit den Dingern. Zumal der Preis eines Originals ganz schön happig ausfällt.