Geisterfahrer

Former Member
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Nachdem gestern wieder ein Geisterfahrer (A5, Offenburg) einen schrecklichen Unfall verursacht hat, frage ich mich, ob die TMC oder TMC pro einen Geisterfahrer an mein Garmin bevorzugt meldet, wenn ich mich gerade auf der Strecke oder im Streckenabschnitt befinde?
Kann jemand dazu etwas sagen?
Gruß Frank
  • Former Member
    0 Former Member over 12 years ago
    Dein Nüvi ( ganz egal welches ) kann die Verkehrsbehinderungen nur so schnell weitergeben, wie sie von Navteq-Traffic gemeldet werden. Dabei werden keine Prioritäten gesetzt.

    "Geisterfahrer" werden von den Radiostationen aus verständlichen Gründen mit Vorrang gemeldet ( nach 1/2 Stunde hat sich das ja meistens von selbst erledigt ). Die Nüvi-Meldungen werden jedoch ständig aktualusiert, sodass hier keine zusätzliche Priorität notwendig ist.

    Der einzige Nachteil gegenüber "normalen" Verkehrsbehinderungen / Staus ist, dass ein Geisterfahrer als 1. telefonisch an eine Notrufzentrale gemeldet werden muss und von dort an die weiteren Stationen geleitet wird.

    Beim einfachen Stau ist der Meldeweg wesentlich kürzer ( über Stausensoren an den BAB-Brücken direkt an die Überwachungszentrale.
  • Former Member
    0 Former Member over 12 years ago
    Warum übernehmen nicht die TMC pro Messpunkte an den Autobahnbrücken diese Aufgabe?
    Negative Geschwindigkeit => Geisterfahrer (Falschfahrer)
    Ein entsprechender Alarm kann in wenigen Sekunden bei der zuständigen Autobahnpolizei, Verkehrsredaktionen und Navteq Traffic eine Warnung auslösen.
    Zusätzliche Information über 112 und Notrufsäule bestätigen den Alarm zusätzlich.
    Gruß Frank
    Was ist mit den Mautkontrollbrücken?
    Können die Kontrollbrücken nicht ebenfalls einen Falschfahrer "entdecken"?
  • Former Member
    0 Former Member over 12 years ago
    Es gäbe sicher Möglichkeiten, doch bis ein Falschfahrer angehalten werden kann, ist meist alles vergebens und zu spät. Bei Tag und auf geraden Autobahnabschnitten besteht eine Chanche, aber wie jetzt bei Offenburg im dichten Nebel oder nachts kaum.
  • Former Member
    0 Former Member over 12 years ago
    Das hört sich ja alles ganz gut an, ist aber erst mal nur Spekulation bzw Wunschdenken.

    Ob das alles sein könnte, mag ja sein - aber wir nähern uns immer mehr dem totalen Überwachungsstaat. Und ob da bei doch immer noch relativ wenigen Geisterfahrern so ein "Überwachungssystem" mit den entspr. Kosten installiert werden sollte, ist doch recht fraglich.

    Außerdem wäre auch dabei der Geisterfahrer als 1. vorhanden und ein Unfallpotential - bis er von dem System entdeckt würde, wäre auch schon eine gewisse Zeitspanne mit dem entspr. Unfallrisiko vergangen.

    Ich würde eher sagen - das Übel bei der Wurzel anfassen und die Entstehung von Geisterfahrten erforschen bzw erschweren.

    Das hilft dann aber immer noch nichts bei absichtlichen Geisterfahrten.
  • Former Member
    0 Former Member over 12 years ago
    Warum übernehmen nicht die TMC pro Messpunkte an den Autobahnbrücken diese Aufgabe?
    Die Idee finde ich gar nicht übel :)
    Die zurzeit verwendeten Messgeräte können zwar bidirektional messen, "verstehen" (=> können nicht auswerten) die negative Geschwindigkeitswerte aber nicht.
    Aus meiner Sicht kann diese Funktion lediglich durch Software-Anpassung realisiert werden.