Wechsel Routing>Track>Routing "on the fly" beim Erstellen inzwischen möglich?

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Kumpel, allerdings Garminbeginner, sagte mir, dass er (inzwischen?) während der Erstellung einer Route in den Trackmodus umschalten kann. Ist ja das alte Leid bei Kartenfehlern oder Kartenlöchern.
Ich kannte da nur den Trick, auf eine nicht routingfähige Karte umzuschalten, dann trackt Basecamp zwangsläufig, und danach wieder zurück. Nervig und man muß halt auch immer eine entsprechende Karte installiert habe. Deswegen benutze ich nur noch gpsies, da geht das ohne Verrenkungen.
Nun scheint die Sonne, gpsies ist leider gerade down, also mal Basecamp auf letzten Stand gebracht und geschaut.
Sehe aber keine Veränderung? Kumpel ist gerade im Urlaub, kann ich nicht fragen.

Also geht da jetzt was oder geht solch ein Basic immer noch nicht?:eek:

Dirk
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    ... und dort lassen sich Routen über nicht vorhandene Wege oder nicht routingfähige Wege erstellen?


    jo, und zwar "on the fly" und ohne irgendeine Verrenkung. Einfach kurz den Haken bei "Wegen folgen" rausnehmen, letzten Punkt rückgängig (der ja nicht das gewünschte Ergebnis brachte) und dann einfach ein oder beliebige Punkte im Trackmodus setzen, dann Haken wieder setzen und weitermalen. Und das sogar auf der OSM-Karte. Andere brauche ich auch nicht.
    Vollkommen intuitiv, keine Verrenkungen, quasi kein Zeitverlust.
    Benötige ich auf eine 50-100km Tour für MTB oder Cyclocrosser in Hamburg und Umland meist 5-10x pro Tour.

    @SPEICHENNIPPEL
    Ich glaube Wünsche äußern ist eher sinnlos, oder?
    Mein Eindruck von Basecamp, seit ich irgenwann vom genau so niederschmetternden Mapsource gewechselt bin:
    Ein unglaublich anachronistisches Stück Software, was so weit von dem weg ist von "zeitgemäß", funktional etc., dass da nichts mehr zu retten ist.
    Außer wegschmeißen und neu programmieren.
    Aber Software und Garmin... würde wahrscheinlich auch nichts besseres rauskommen.

    Leider braucht man es wenn man offline arbeiten muss bzw. Tracks schneiden und zusammenbacken will. Gibt halt kaum Alternativen, welche nicht auch extrem "eigen" sind.:eek:

    Dirk
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    [QUOTE=H...... bzw. Tracks schneiden und zusammenbacken will. Gibt halt kaum Alternativen, welche nicht auch extrem "eigen" sind.:eek:

    Dirk

    Eben, und das macht BaseCamp sehr gut.

    Zu den Luftlinienbrücken: warum brauchst du das so oft? Ich setze vorraus, das man auch mit den MTB auf Wegen fährt. Falls ein Weg in der Karte fehlt, weiß man das als ortsunkundiger nicht, daher wird man dort auch nichts planen.
  • Und was passiert, wenn ich so ne Route in Basecamp für meine Karte neu berechnen lasse?
  • Former Member
    0 Former Member
    OSM hat halt massig Fehler (Verbindung nicht sauber gesetzt, falsch getagt...)
    Ich fahr halt auch mal gegen die Einbahnstraße für 200m wenn es 1km Umweg spart.
    Mal über ne Straße wo keine Querung, mal über Schienen wo keine Querung...
    Ein paar Meter Fussgängerzone mit dem Rad? Na und!
    Klassiker: Straße endet mit Wendehammer vor einer Querstraße. Ein Meter Grün dazwischen. Dafür fahre ich natürlich keinen Umweg sondern 2x über den Kantstein...
    Der Algorithmus scheitert hier natürlich...
    Auf dem platten Land male ich auch mal nach google Luftbild durch die Natur, wenn in OSM nichts mehr vorhanden ist (aber klar ist, dass es da Wege gibt). Geht erstaunlich gut, meist sind ja Wälder und Acker einigermaßen eingezeichnet... (Track das denn mit und mal es bei OSM ein.)

    Deswegen wundere ich mich ja auch immer über die routingbegeisterung vieler Leute.
    Da kann nichts im Sinne "schönster Weg" bei Freizeitaktivität (und darum geht es bei Outdoornavis doch) rauskommen. No way.
    Ich plane haarklein jeden Meter vorher selber. Dauert zwar länger als nur Start, Ziel + 10 Zwischenpunkte, aber die 30-45min für ein paar Stunden Radeln gönne ich mir...

    Dirk
  • Former Member
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    Und was passiert, wenn ich so ne Route in Basecamp für meine Karte neu berechnen lasse?


    Keine Ahnung, benutze nie Routen. Am Ende wird das immer ein Track. Ich will ja um Gottes Willen keine Änderung durch Software an meiner Planung...
    Die macht das bestimmt nicht besser...
    "Missbrauche" die Routingmethode halt einfach zum Tracks erstellen, weil es unglaublich viel geklicke spart.
    Abbiegehinweise oder sowas brauche ich nicht, ich kann Karte (mit)lesen.

    Dirk
  • Das glaube ich Dir gerne alles. Als Tourenradler plane ich meine Touren in Basecamp eben so zügig. Das Problem fehlender Wege stellt sich bei mir eher selten. Tracks sind natürlich kein Problem, hier, wie da.

    Ich würde aber nie eine mittels Portal geplante Route ohne Neuberechnung mit meiner verwendeten Karte in BC auf mein Navi übernehmen.
    Die Antwort auf meine Frage ist also noch offen.

    P.s. das hat sich etwas überschnitten. Es wurde aber oben nicht deutlich, dass Du letztendlich nur den Track verwendest.
  • Letztlich ging es ja um die Möglichkeit der Planung in Basecamp
    und die stellt sich halt so dar:

    [...]
    Das hat was von "Die Hose mit der Kneifzange zu machen".
    [...]


    Canario
  • Former Member
    0 Former Member
    OSM hat halt massig Fehler (Verbindung nicht sauber gesetzt, falsch getagt...)
    Ich fahr halt auch mal gegen die Einbahnstraße für 200m wenn es 1km Umweg spart.
    Mal über ne Straße wo keine Querung, mal über Schienen wo keine Querung...
    Ein paar Meter Fussgängerzone mit dem Rad? Na und!
    Klassiker: Straße endet mit Wendehammer vor einer Querstraße. Ein Meter Grün dazwischen. Dafür fahre ich natürlich keinen Umweg sondern 2x über den Kantstein...
    Der Algorithmus scheitert hier natürlich...
    Auf dem platten Land male ich auch mal nach google Luftbild durch die Natur, wenn in OSM nichts mehr vorhanden ist (aber klar ist, dass es da Wege gibt). Geht erstaunlich gut, meist sind ja Wälder und Acker einigermaßen eingezeichnet... (Track das denn mit und mal es bei OSM ein.)

    Deswegen wundere ich mich ja auch immer über die routingbegeisterung vieler Leute.
    Da kann nichts im Sinne "schönster Weg" bei Freizeitaktivität (und darum geht es bei Outdoornavis doch) rauskommen. No way.
    Ich plane haarklein jeden Meter vorher selber. Dauert zwar länger als nur Start, Ziel + 10 Zwischenpunkte, aber die 30-45min für ein paar Stunden Radeln gönne ich mir...

    Dirk



    OSM kannst du ja korrigieren. Wäre schön, wenn du da mitmachst.
    Ich bin eher in NRW unterwegs, da gibt´s kaum noch Probleme mit nichtverbundenen Wegen.
    Hier ist es sehr waldreich, mit Luftbildern ist hier nichts zu machen.
    Und übern Grünstreifen, na ja, sowas vermeide ich, wenn ich die Örtlichkeit nicht kenne.
  • Former Member
    0 Former Member
    Letztlich ging es ja um die Möglichkeit der Planung in Basecamp
    und die stellt sich halt so dar:
    .....
    Das hat was von "Die Hose mit der Kneifzange zu machen".
    Bei Einführung der Funktion hatte ich schon Vorschläge zur Vereinfachung gemacht. Leider tut sich in der BC Entwicklung nicht mehr viel....



    Canario


    Keine Ahnung, benutze nie Routen. Am Ende wird das immer ein Track. Ich will ja um Gottes Willen keine Änderung durch Software an meiner Planung...
    Die macht das bestimmt nicht besser...
    "Missbrauche" die Routingmethode halt einfach zum Tracks erstellen, weil es unglaublich viel geklicke spart.
    Abbiegehinweise oder sowas brauche ich nicht, ich kann Karte (mit)lesen.

    Dirk


    Aus diesen beiden Gründen "Kneifzange" und "Keine Ahnung" benutzen gefühlt 99% aller Garmin-User den Track.
    Dabei kann man, richtig angewendet, genau so gut die Route verwenden. Da wird nichts umgerechnet, die Route kann genau wie ein Track festgenagelt sein. Dafür hat man ein paar kleine Helferlein, die das Navigieren erleichtern. Ich bemerke das immer wieder, wenn ich mit anderen fahre, dass meine Fehlerqoute viel geringer ist, als bei den Trackfahrern.
    Einige Geräte können die 1:1 Übernahme nicht, da nimmt man dann tatsächlich besser den Track.

    Die Kneifzange gilt für "Mixed Routes", das Route malen an sich ist schnell und einfach. gpsies habe ich schon lange nicht mehr benutzt, eben weil BC fluffiger zu handhaben ist.
  • Die Kneifzange gilt für "Mixed Routes", das Route malen an sich ist schnell und einfach. gpsies habe ich schon lange nicht mehr benutzt, eben weil BC fluffiger zu handhaben ist.


    Genau, deswegen kriege ich natürlich auch keine Antwort. Wäre ja die doppelte Arbeit, eine Route in eibem Portal zu planen und in Basecamp auf die eigene verwendete Karte anzupassen.
    Da ist's einfacher mit sündhaft teuren Geräten nur Tracks zu nutzen. Obwohl das ja auch gedauert hat, bis überhaupt möglich war.